Manche Orte
brauchen keine
großen Worte.
Ein paar Straßen. Alte Höfe. Fachwerk zwischen Grün. Und hinter den letzten Häusern beginnt schon die Landschaft.
Lütgenade liegt im Landkreis Holzminden, zwischen Reileifzen und Warbsen. Als Ortsteil des Fleckens Bevern gehört es zu einer Landschaft, in der das Forstbachtal, die Weser und der Naturpark Solling-Vogler nah beieinanderliegen.
Wer hier abbiegt, findet keinen großen Auftritt. Sondern einen guten Grund, genauer hinzusehen.
Das offizielle OrtsporträtHinter jeder Ecke
eine Geschichte.
Wähle eine Spur. Zwischen alten Höfen, Schule, Wasser und Wald wird aus einer Ortsansicht ein Dorfporträt.

Ein Dorf unter alten Dächern.
Das Bauinventar von 1907 erfasst 14 Einhäuser aus den Jahren 1705 bis 1845. Ein Blick in die damalige Baukultur – keine heutige Bestandszählung.
Ins Bauinventar von 1907Schule und Kapelle: ein gemeinsames Dach.
Für 1760 beschreibt das historische Inventar eine hölzerne Kapelle, die mit der Schule unter einem Dach lag. Das heutige Kapellengebäude folgt auf spätere Neubauten.
Die Baugeschichte entdeckenDie Weiße Mühle gehört zur Landschaft.
Das Bundesamt für Naturschutz nennt die Weiße Mühle bei Lütgenade als Zeugnis der historischen Kulturlandschaft. Mühlen, Gräben und Teiche erzählen in der Region von der Nutzung des Wassers.
Die Kulturlandschaft beim BfNAm Hangberg war einmal mehr.
Das Inventar verweist auf einen Bericht von 1790 über Spuren einer Glashütte am Hangberg. Ein historischer Hinweis, der den Blick auf die Landschaft erweitert.
Den historischen Hinweis nachlesenSpur 1 von 4 · Höfe
Was der Dorfentwicklungsplan festhält
Ein gewachsener Ort.
Kein Plan vom Reißbrett.
Hofstellen.
Der Dorfentwicklungsplan von 2018 beschreibt landwirtschaftliche Hofstellen im nördlichen historischen Ortsbereich.
Dichter beieinander.
Im Süden hält der Plan eine dichtere, haufenförmige Bebauung fest. Spätere Siedlungserweiterungen liegen im Südwesten.

Einfach mal den Blick weiten.
Hier hat die
Weite ein Zuhause.